Bienenstand Schwerte Imkerei Howtobee

Über mich: Der CaminoImker und seine fleißigen Ladies

HowToBee im Ruhrpott: umgeben von Schlacke, Staub und Kieselsteinen

Es war einmal „Tief im Westen“… Jaja, klingt episch, war es auch, selbst wenn´s staubig klingt. Wenn ich an meine Kindheit denke, sehe ich grau-braune Abraumhalden und spüre das Knirschen von Kieselsteinen in den aufgeschlagenen Knien. Unsere „Köttelbecke“, die Emscher, war „einst der dreckigste Fluss Europas. Heute ist sie – nach über 170 Jahren – wieder komplett vom Abwasser befreit“ (Link zur Quelle: Emschergenossenschaft). Ein echtes Naturwunder in der Ruhr-Region und mit 5,5 Mrd € eines der teuersten Renaturierungsprojekte Europas.

Das ist unsere Heimat. Und genau wie sich der Pott gewandelt hat – von Kohle und Stahl hin zu grünen Lungen und Technologiezentren – so habe auch ich mich gewandelt: vom Büro- zum Naturmensch.

Externer Impuls: Raus aus dem Hamsterrad, rein in die Zarge

Jahrelang bestand mein Alltag aus Deadlines, dem flackernden Blau meines Monitors bei Windows-Abstürzen und künstlichem Bürolicht. Selbst beim Sport hielt ich mich primär in der Halle auf (Basketball). Ich war und bin der Typ, den man anruft, wenn der Problemgegenstand einen Stecker hatte – heute ist es der Powerknopf. Ein Rädchen im Getriebe der digitalen Arbeitswelt: 0 ist mein Vor-, 1 mein Nachname.

Dann kam 2016 die ursächliche Visionärin mit der Idee um die Ecke:
„Lass` mal was mit Bienen machen.

2017 besuchten wir einen Einführungskurs, erwarben zwei Jungvölker (Beeanca und Brunhilda) und dann nahm die Geschichte ihren Lauf. Aus dem „Lass´ mal was machen“ wurde nahezu eine Obsession. Als ich das erste Mal vor einem offenen Volk stand, spürte ich diesen unfassbaren Respekt vor der Verantwortung für tausende von Lebewesen. Dieses tiefe Summen, dieser Duft aus Honig, Wachs, Propolis und Pollen – da war es um mich geschehen.

Die Imkernden sind ein besonderer Schlag Mensch, und so auch ich. Wir leben im natürlichen Jahresrhythmus mit den unseren Bienenvölkern. Wir Menschen prägen und verändern diesen Rhythmus oft durch dies und das, oder auch ausversehen durch invasive Arten in der Fauna wie die Vespa Velutina (die asiatische Hornisse), in der Fauna durch den Bärenklau oder fundamental durch unsere Lebensweise, die unser Klima durcheinanderbringt. Jedes Jahr lerne ich Neues – über die Bienen und über mich selbst. So kam ich kürzlich auch auf mein Handle CaminoImker.

Imker Bienenhalter Markus von HowToBee mit neuer (Schutz-)ausrüstung

Die Ladies sind die wirklich gute Lehrmeisterinnen: Sie lehren unmittelbar und nachhaltig. Wenn du gestresst am Stand ankommst und nur „mal eben schnell“ was erledigen willst, sagen sie: „Sowas kannste hier nicht bringen – behalt deinen Stress für dich.“ Sie reagieren hochsensibel auf Stresspheromone, insbesondere auf das Alarmpheromon Isoamylacetat. Bringe ich Hektik mit, bekomme ich Hektik zurück. Ich habe bei den Ladies mehr über Führung, Teamwork und Resilienz gehört als in jedem Management-Seminar.

Meine Philosophie: Harte Arbeit, ehrlicher Lohn und echte HowToBee-BieNEn

Von Beginn an war ich weniger auf den schnellen Honig als vielmehr auf das Verständnis des Superorganismus „Bien“ aus. Schaut mal genauer hin – ich hab es euch markiert: Da steckt viel mehr bei HowToBee drin, als man auf den ersten Blick sieht: BieNEn.

In ihrem Namen steckt ein Konzept, das meine Ladies quasi schon vor Jahrmillionen erfunden haben: BNE – Bildung für nachhaltige Entwicklung. Es geht darum, wie wir heute leben und wirtschaften, ohne die Zukunft für nachfolgende Generationen vor die Wand zu fahren. Bienen nutzen Ressourcen, ohne sie zu zerstören. Sie arbeiten kooperativ, denn alleine schaffen sie gar nichts – aber als Teil eines Superorganismus können sie quasi Unsterblichkeit erlangen. Das ist Nachhaltigkeit in ihrer reinsten Form.

Hard Facts: Das ist die Bienenhaltung bei HowToBee

Hier schalten wir kurz um auf Struktur. Damit ihr wisst, dass hinter dem lockeren Spruch auch fachliche Kompetenz steckt, hier meine Betriebsweise:

  • Standorte: Urbanes Imkern in Dortmund und Schwerte (u.a. Dach des Westfalencenters, Borsigplatz).
  • Völkerführung: Fokus auf Bienengesundheit durch das TuB-Verfahren (Teilen und Behandeln).
  • Varroa-Management: Konsequent biotechnische Methoden – keine chemische Keule im Honigraum.
  • Qualität: Einhaltung der Richtlinien des Deutschen Imkerbundes (DIB).
  • Nachhaltigkeit & Upcycling: * Aufbau eines eigenen Wachskreislaufs für maximale Reinheit.
    • DIY-Equipment (z.B. mein Wärmeschrank aus einem alten Kühlschrank).
  • Projekte & Partner: * Stadtbienen & Borsigbienen (seit 2024).
    • FernUniversität in Hagen (Projekt „Summender Campus“ 2020-2024).
    • Partner von Nearbees und HektarNektar.

Warum HowToBee?

Diese Seite ist mein digitales Tagebuch. Der Fokus liegt auf der Bienenhaltung und dem, was wir daraus lernen können: für unser Miteinander, unsere Umwelt, unseren Planeten. Wissen teilen generiert neues Wissen – oder wie ich sage: „Sharing is caring“.

Ich lade euch ein, mich auf meiner Reise zu begleiten. Auf Instagram (@Caminoimker) oder via WhatsApp-Status gibt es regelmäßige Updates. Wer es digital lieber unabhängig mag: Ich setze mich für den „Digital Independence Day“ ein – weg von den Datenkraken, hin zu freien Alternativen wie Signal.

Ich zeige euch bei HowToBee mein Honig-Handwerk und nehme euch mit durch das Bienenjahr. Durch den Fokus auf die BieNEn gestalten wir die Zukunft im Pott gemeinsam ein kleines bisschen grüner.
Mehr zu mir erfahrt ihr auch in dem DSW21-Format #Homestories unter folgendem YouTube-Link: DSW Homestories.

Egal, ob ihr selbst anfangen wollt, wissen wollt, warum regionaler Honig (ob im DIB- oder Individualglas) einfach besser schmeckt, oder ob ihr euch für das Leben der „Ladies“ interessiert: Beim CaminoImker von HowToBee seid hier richtig.

Da, wo mein Herz wohnt

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Bildnachweis: By Threedots (Daniel Ullrich), CC BY-SA 3.0, Link

Kontakt zum CaminoImker und meinen Ladies:

Kontaktformular

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Glückauf und summende Grüße,


Euer Markus von HowToBee aka @ Caminoimker, Februar 2026.

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